Mein Spezialgebiet
Die Küche der Liebe ist eine unserer Spezialitäten. Sie weckt Lebens- und Liebesgeister, regt an und sensibilisiert. Schon immer gab es Frauen und Männer, die sich mit Aphrodisiaka in der Küche auskannten. Sie wussten nicht nur, dass die Liebe durch den Magen führt, sondern auch welche Früchte, Gemüse und Gewürze die Liebeslust anregen.
Aphrodisiaka
Bezeichnung für alle Mittel, die den Geschlechtstrieb anregen und die Potenz steigern. Abgeleitet vom Namen der griechischen Göttin Aphrodite (im alten Rom Venus genannt), Schutzgöttin der Liebenden. Aphrodisiaka und Rezepte für aphrodisische Speisen und Getränke seit Jahrtausenden in fast allen Kulturen der Menschheit. Auch vielen Nahrungsmitteln - z.B. Austern, Sellerie, Eier, Kaviar - sagt man seit langer Zeit aphrodisische Kraft nach. Eines der ältesten Aphrodisiaka ist Alkohol, der in geringen Mengen zu sich genommen tatsächlich die Lust auf Sex und auch die Potenz steigert. Übermäßig viel Alkohol dagegen bewirkt genau das Gegenteil und führt oft sogar zur zeitweiligen Impotenz. Was an Aphrodisiaka heutzutage im Handel angeboten wird, ist in seiner Wirkung durchweg eher mäßig, schadet aber nicht. Im Gegensatz dazu gilt die spanische Fliege, ein seit Jahrhunderten bekanntes Aphrodisiakum, als nicht ungefährlich.
Nahrungsmittel und Gewürze
Gewürze: Aufregendes Liebesspiel
Die verschiedensten Nahrungsmittel haben den Ruf ein Aphrodisiakum zu sein. Aus dem Meer sollen Austern, Kaviar und Sardellen die Lust steigern. Bei den Gemüsen werden Gurke, Spargel, Zwiebel, Tomate, Rettich, Sellerie, Feldsalat, Karotten und Paprika anregende Wirkungen zugesprochen. Aber auch hinter Nüssen und Früchten wie Kokosnuss, Haselnüsse, Esskastanie oder Melone werden potenzsteigernde Wirkungen vermutet und nicht zu vergessen Eier, die multifunktionalen Kraftpakete.
Auch verschiedene grüne Blattgewürze wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Bohnenkraut sollen das Liebesspiel bereichern. Bei den Samengewürzen zählen Anis, Pfeffer, Muskatnuss, Nelken und Senf zu den Lustbringern. Nicht zu vergessen Zimt, Knoblauch und Ingwer.
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Lustfördernde Pflanzenextrakte
Pflanzliche Aphrodisiaka sind der Renner in Sex-Shops, Drogerien, Internet-Versand und in Apotheken. Wissenschaftlichen Anforderungen an einen Wirkungsnachweis hält jedoch nur Yohimbin stand.
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Yohimbe
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Der Yohimbe-Baum stammt aus Westafrika. Sein wirksamer Bestandteil ist Yohimbin, ein natürliches Alkaloid, das aus der Rinde des Baumes gewonnen wird. Yohimbe wird bei psychisch bedingter Impotenz eingesetzt und führt zu einer erhöhten Durchblutung im Genitalbereich. Zudem soll es die Empfänglichkeit für Zärtlichkeiten steigern. Arzneimittel die einen Gesamtextrakt des Yohimbe-Baumes enthalten bekommt man ohne Rezept. Medikamente mit dem isolierten Wirkstoff Yohimbin sind rezeptpflichtig.
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Catuaba
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Schon die Indianer im brasilianischen Regenwald bereiteten aus der Rinde des Catuaba-Strauches einen Tee. Catuaba zählt in Brasilien zu den beliebtesten Teesorten. Seine belebende und stärkende Wirkung verhalfen Catuaba zum dem Ruf eines Aphrodisiakums. Der Tee wirkt angeblich bei Impotenz steigert das sexuelle Verlangen und soll erotische Träume bescheren. Konzentriertere Extrakte sind in einigen traditionellen Stärkungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zu finden. Über negative Auswirkungen wurde bislang nichts berichtet.
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Muirapuama
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Muirapuama, auch "Potenzholz" genannt stammt ebenfalls aus der Rinde eines südamerikanischen Baumes. Es soll sich positiv auf Potenz und sexuelles Verlangen auswirken. Muirapuama führt zu einer Erhöhung des Testosteronspiegels. Muirapuama ist Bestandteil vieler pflanzlicher Kombiarzneimittel.
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Damiana
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Ebenfalls aus Südamerika stammt dieses Kraut. Es wurde bereits von den Mayas geraucht, wie ein Räucherstäbchen verwendet oder in Form von Extrakten getrunken. Neben einem leistungssteigernden Effekt soll es auch zu einem Anstieg der Lust kommen. Weiterhin wurde eine vermehrte Durchblutung des Unterleibs beobachtet. Auch Damiana wird oft mit anderen Pflanzextrakten in verschiedenen Arzneimitteln kombiniert.
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Maca-Pflanzenextrakt
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Die Maca-Pflanze wächst in den peruanischen Anden und wird dort als Heilmittel verwendet. Wirksam soll sie bei Libidomangel, erektiler Dysfunktion und Wechselbeschwerden sein. Der Genuss dieses Pflanzenextrakts soll außerdem die Durchblutung verbessern. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Maca-Extrakte werden häufig als Nahrungsergänzungsmittel zur Potenzsteigerung beworben.
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Ginseng
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Diese Wurzel gilt seit jeher als Mittel zur Leistungssteigerung und Anregung des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels. Positive Effekte soll Ginseng auch bei Stress, Müdigkeit, Depression und nicht zuletzt bei sexueller "Müdigkeit" bewirken. Angeblich steigert es den Sauerstoffgehalt im Blut. Ginseng ist in vielen Sex-Shop Produkten zun finden.
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Taigawurzel
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Dieser aus Sibirien kommenden, ginsengähnlichen Wurzel wird eine Stimulierung des Immunsystems nachgesagt. Außerdem soll sie den Aufbau von Körpereiweiß unterstützen und sich positiv auf Beschwerden in den Wechseljahren sowie auf die nachlassende sexuelle Aktivität auswirken.
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Datura
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Diese Substanz wird aus dem Stechapfel gewonnen. Alle Teile dieser Pflanze enthalten hochgiftige Stoffe. Der Handel mit Stechapfel-Produkten ist verboten. Von der Eigenproduktion dieses gefährlichen Aphrodisiakums ist in jedem Fall abzuraten. Denn die Einnahme ist lebensgefährlich und kann zu schweren Psychosen führen.
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